Premium-Sound auf die Ohren!

Bose QuietComfort 3 349,96 €*

Bose QuietComfort 3

Redaktion:

  • Komfort
  • Klang
  • Preis

Im heutigen Testbericht nehmen wir ein weiteres Produkt der Reihe QuietComfort von Bose unter die Lupe. Nachdem wir hier bereits den Bose QuietComfort 20 und Bose QuietComfort 15 testeten, folgt nun der Bose QuietComfort 3. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 349,95 Euro ist dieser Kopfhörer bei Weitem kein Schnäppchen. Dafür bietet er laut Hersteller eine leistungsstarke Lärmreduzierung, detaillierten Klang und ein komfortables On-Ear-Design. Ob sich die Investition lohnt, zeigt unser Testbericht.

Einführung: Kabelgebundener Kopfhörer mit Akku

Kabelgebundener Kopfhörer mit Akku

Kabelgebundener Kopfhörer mit Akku

Moment, wofür braucht ein kabelgebundener Kopfhörer einen Akku, werden sich viele Menschen fragen. Es handelt sich nicht um einen Tippfehler, der Bose QuietComfort 3 besitzt tatsächlich einen Akku, der die Geräuschunterdrückung mit Strom versorgt. Das bedeutet natürlich auch, dass die Funktion nicht funktioniert, sobald der Akku leer ist. Die Batterie selbst befindet sich auf der rechten Ohrmuschel, wo sie aufgesteckt wird, und weder optisch noch durch ihr Gewicht negativ auffällt.

Kommen wir nun zur Geräuschunterdrückung, dem Hauptfeature dieses Kopfhörers. Wer täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, der kennt das Problem: Man ist erschöpft von der mehrstündigen Arbeit und möchte entspannt einige Minuten Musik hören, bis man aussteigen muss. Das Musikerlebnis wird allerdings von den zahlreichen Mitmenschen getrübt, die sich munter und lautstark unterhalten. Wer aus Wut die Lautstärke hochdreht, riskiert, sein Gehör zu schädigen. Genau für solche Situationen eignen sich Noise-Cancelling-Kopfhörer: Dieses Modell von Bose registriert mithilfe von Mikrofonen alle Umgebungsgeräusche. Die Signale werden anschließend von einem Prozessor verarbeitet. Der Kopfhörer produziert automatisch ein „Gegensignal“, welches die Außengeräusche neutralisiert. Der Clou: Es werden lediglich störende Geräusche gefiltert, Stimmen dagegen erreichen den Hörer nach wie vor, sodass man Gespräche führen kann, ohne den Kopfhörer abzusetzen.

Beurteilung: Der Kopfhörer und seine Technik in der Praxis

Kopfhörer und seine Technik

Kopfhörer und seine Technik

In puncto Lieferumfang hat Bose nicht gespart: Der Hersteller hat bei diesem Produkt mitgedacht und zwei Akkus eingepackt. So hat man jederzeit einen Ersatzakku und kann den Ersten auswechseln, wenn er leer ist. Ebenfalls interessant ist das Ladegerät, welches die Möglichkeit bietet, den Stecker auszutauschen. So kann der Kopfhörer in praktisch jedem Land der Welt aufgeladen werden. Lobenswert ist auch das hochwertige Aufbewahrungs-Etui: Hier findet neben dem Bose QuietComfort 3-Kopfhörer auch das Ladegerät, Audiokabel sowie der Zweit-Akku Platz.

Sound

Kommen wir nun zur Akustik, um die Frage zu klären, ob sich die Investition letztendlich lohnt. An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass Klang immer subjektiv ist und er von jedem Menschen unterschiedlich empfunden wird. In puncto Musik haben wir folgende Kategorien getestet:

  • Rock/Metal
  • Klassik
  • Jazz

Diese drei Musikrichtungen besitzen unterschiedliche Schwerpunkte und können einen Kopfhörer voll ausreizen.

Im Bereich Rock und Metal wurde der Bose QuietComfort 3 mit dem Titel „Peckinpah“ von dem neuen Album „House Of Gold & Bones Part 2“ von Stone Sour gefüttert. Dieser Titel besitzt schöne Hintergrundtöne und Backing-Vocals, die man nur mit einem guten Kopfhörer genießen kann. Das Bose QuietComfort 3 zeigt mit diesem Song seine Stärke: Das Schlagzeug ist kräftig, aber nicht zu dominant, Selbes gilt für die Gitarren.

Für die Kategorie Klassik entschieden wir uns für ein schweres Stück von Vivaldi: Allegro. Mit den schnellen Violinen dieses Stücks haben günstige Kopfhörer zu kämpfen. Der Bose QuietComfort 3 meistert diesen Titel allerdings bravourös: Der Klang erreicht unsere Ohren perfekt, ohne schwammig zu klingen.

Als Jazz-Titel entschieden wir uns für das Sinatra-Cover des Titels „Fly Me to the Moon“ von Halie Loren. Im Gegensatz zum Original dominieren bei diesem Stück der Kontrabass, das Piano und die E-Gitarre. Mit dem Bose-Kopfhörer klingt dieser Titel, als würde Halie Loren direkt vor einem singen. Klavier, Kontrabass und Gitarre klingen harmonisch im Hintergrund, während die Stimme der Sängerin glasklar rüberkommt.

Noise-Cancelling

Um die Geräuschunterdrückung zu testen, mussten wir unser gewohntes Umfeld verlassen. Wir testeten den Bose QuietComfort 3 in mehreren Situationen und Gegenden:

  • Innenstadt
  • Kaufhaus
  • Stadion
  • Bus

Die Innenstadt kann in einigen Situationen eine sehr laute Geräuschkulisse bieten. Diese verstummt mit dem Bose QuietComfort 3 auf unseren Ohren sofort. Ob Bauarbeiten auf einer Baustelle, schreiende Kinder oder lärmende Autos – das Bose QuietComfort 3 filtert diese Geräusche tadellos. In den anderen Szenerien sah es ähnlich aus: Es herrscht keine völlige Stille, jedoch werden die Außengeräusche so gut eliminiert, dass man ungestört Musik hören kann.

Fazit

Bose hat mit dem QuietComfort 3 einen soliden Noise-Cancelling-Kopfhörer auf den Markt gebracht, der für Menschen Menschen, die in lauter Umgebung ungestört Musik hören möchten, perfekt ist.

  • Leistungsstarke Lärmreduzierung an jedem Ort
  • klangvoller, detaillierte Klang unterstreicht Nuancen der Musik
  • bequemes On-Ear-Design für hohen Tragekomfort
  • bis zu 25 Stunden Nutzungsdauer
  • kompatibel mit zahlreichen Apple-Produkten
  • Gewicht: 136,1 g
  • Akku-Leistung 3,7 V, 200 mAh
  • Akku-Lebensdauer ca. 25 Stunden pro Ladung; 500 Ladezyklen
  • QuietComfort® 3 Headphones
  • 168 cm QC®3 Inline-Fernbedienung und -Mikrofonkabel
  • Abnehmbares Audiokabel mit 168 cm Länge
  • Flugzeugadapter
  • Lithium-Ionen-Akku
  • Akku-Ladegerät
  • Tragetasche

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